Sehr
geehrte Eltern,
das zweite
Halbjahr des Schuljahres 2009/10 wird in wenigen Wochen beendet sein und
ich möchte Ihnen mit dieser dritten Ausgabe des „Realschulbriefes“ in
diesem Schuljahr erneut einige wichtige Informationen über unsere Schule
vermitteln. – Diese Informationen beziehen sich vor allem auf die zweite
Schuljahreshälfte, da das erste Schulhalbjahr im „Realschulbrief“ Nr. 58
(Januar 2010) bereits vorgestellt worden ist.
Darüber
hinaus möchte ich Ihnen aber auch – soweit das zum jetzigen Zeitpunkt schon
möglich ist – einen Ausblick geben auf das Schuljahr 2010/11.
Ich habe
versucht, die einzelnen Informationen chronologisch zu ordnen, möchte zunächst
also Ihren Blick lenken auf einige den Unterricht ergänzende Veranstaltungen, sofern
sie in der letzten Ausgabe dieses „Realschulbriefes“ noch keine
Aufnahme gefunden haben.
Wie vom Schulprogramm unserer Schule vorgesehen und auch von entsprechenden Erlassen des Ministeriums gefordert, haben auch in diesem Schuljahr Schulpflegschaft und Fachkonferenz Biologie Veranstaltungen zum Thema...
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...organisiert. Seit Jahren arbeitet dabei unsere Schule mit dem Kommissariat Vorbeugung der Kripo Siegen zusammen. In einer abendlichen Info-Veranstaltung informierte Hauptkommissar Peter Ginsberg die Eltern der Schüler der Klassen 7 und 8 über die Situation im heimischen Raum und machte eindringlich deutlich, dass das Thema „Drogen“ nichts von seiner Brisanz verloren hat und es gemeinsame Aufgabe von Elternhaus und Schule sein muss, der Drogengefahr vorzubeugen.
Ergänzt wurde der Info-Abend für die Eltern durch Projekttage von Herrn Ginsberg in den Klassen 8. Aufbauend auf den Unterrichtseinheiten „Drogenvorbeugung“ im Biologie- und Politikunterricht stellte er die Problematik aus seiner Perspektive dar und erarbeitete mit den Kindern gemeinsam entsprechende Lösungsstrategien.

Eine der wichtigsten Aufgaben der RSK sehen wir darin, die Schüler der Oberstufe, d. h. der Klassen 9 und 10, auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten bzw. ihnen Hilfestellung bei der Berufswahlentscheidung zu geben. In dem immer wieder aktualisierten „Konzept zur Berufswahlvorbereitung“ unserer Schule, das auch im Schulprogramm fest verankert ist, sind die einzelnen Stationen auf dem Weg zur Berufswahl festgelegt - nachzulesen auf den Internetseiten der RSK.
Eine zentrale Stelle bei der Berufswahlvorbereitung nimmt nach wie vor das 3-wöchige Betriebspraktikum ein, das in diesem Schuljahre vom 01. bis 19.02.2010 durchgeführt und von den teilnehmenden Jugendlichen sehr positiv aufgenommen wurde. - Dass bei der hohen Zahl der Praktikanten
(ca. 90) im Einzelfall einmal Probleme entstehen können, lässt sich kaum vermeiden, schmälert aber nicht die große Wichtigkeit des Praktikums, das seit nunmehr fast 30 Jahren an der RSK durchgeführt wird.
Wie Ihnen
sicherlich bekannt ist, hat unsere Schule im letzten Jahr im Rahmen des
150-jährigen Schuljubiläums einen Kooperationsvertrag mit der Volksbank
Siegerland abgeschlossen.
– Zu den Vereinbarungen, die in diesem Vertrag festgelegt sind, gehört u. a.,
dass der sog. ...

... durchgeführt wird, der von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg entwickelt wurde und mit dessen Hilfe die Schüler ihre Potenziale ergründen und ihr individuelles Fähigkeitsprofil erstellen können.
Die „Siegener Zeitung“ schrieb dazu in ihrer Ausgabe vom 10.03.2011 unter der Überschrift „Navigationshilfe zum richtigen Beruf“:
„Die Städtische
Ernst-Moritz-Arndt-Realschule in Kreuztal (RSK) bereitet ihre Schüler auf die
Zeit ,danach’ vor. In Zusammenarbeit mit der Berufsnavigator GmbH Hamburg und
der Volksbank Siegerland nutzten die 90 Schüler der Klassen 9 die Möglichkeit,
an einem zweitägigen computergestützten Verfahren zur Berufswahlfindung
teilzunehmen.
‚Angesichts der Tatsache’, so Schulleiter
Gerd Willeke, dass nahezu jeder vierte Auszubildende in Deutschland seine Ausbildung abbricht,
muss die Unterstützung der Schüler bei der Berufswahlvorbereitung und Berufsfindung
eines der wichtigsten Aufgabengebiete in der Oberstufe der Realschule sein, hat
doch eine berufliche Fehleinschätzung häufig fatale Folgen für die jungen
Menschen.’
Mit in das schulische Konzept zur Berufswahlvorbereitung
einbezogen ist seit dem letzten Jahr an der RSK die Durchführung des
‚Berufsnavigators’. Dieses Verfahren wurde von der Helmut-Schmidt-Universität
in Hamburg in enger Zusammenarbeit mit Vertretern der Wirtschaft
entwickelt und wird
permanent
wissenschaftlich begleitet.
In einem ersten Schritt wird der einzelne
Schüler in einer Kleingruppe von seinen Mitschülern nach seinen persönlichen
Fähigkeiten beurteilt. Über Handsender bewerten die Jugendlichen 50 verschiedene
Merkmale (u. a. Auftreten, Belastbarkeit, Bildung, soziale Kompetenz, Ehrgeiz,
Intelligenz und Kreativität) mit Hilfe einer siebenstufigen Skala und erstellen
so ein aussagekräftiges Persönlichkeitsprofil.
In einem zweiten Schritt ordnet der Computer mit Hilfe einer
Entscheidungssoftware dem Profil des Schülers insgesamt zehn passende
Berufsbilder und ein individuelles Stärkenprofil zu. Im Anschluss an das Beurteilungsverfahren
beraten dann erfahrene Praktiker aus dem Personalbereich die Schüler im
Hinblick auf ihre persönlichen Stärken und dazu passende Berufe. Es wird für
jeden Schüler ein individuell zugeschnittenes Ergebnis erarbeitet, Ziele werden
definiert und weitere notwendige Schritte besprochen.
Die Interessen der Schüler und ihre Fähigkeiten
werden intensiv beleuchtet und ergänzen somit das Stärkenprofil aus dem Test. –
Silvia Knipp-Kötting, die für die RSK zuständige
Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, die das Projekt ebenfalls mit Interesse
verfolgte, kann auf die Testergebnisse zurückgreifen, wenn in ihren Gesprächen
mit den Schülern die konkrete Bewerbung um einen Ausbildungsplatz ansteht.“
Die Durchführung des „Berufsnavigators“ ist ohne Zweifel eine großartige Bereicherung des Konzepts zur Berufswahlvorbereitung an der RSK und ich möchte der Volksbank Siegerland, ohne deren finanzielle Unterstützung, immerhin eine Summe im vierstelligen Bereich, das Projekt nicht möglich wäre, auch an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön sagen.

...
so lautete das Thema einer pädagogischen Lehrerkonferenz, die am 23.02.2010 an
der RSK stattfand. Ich möchte dies zum Anlass nehmen, um auch Sie als Eltern
auf diese brisante Problematik auch an dieser Stelle aufmerksam zu machen und
zitiere dazu aus einem Info-Blatt des Kommissariats „Vorbeugung“ der Kripo
Siegen:
„Immer mehr Kinder und
Jugendliche haben heute Zugang zum Internet, sei es in der Schule oder durch
einen der zahlreichen privaten Internetanschlüsse. Sie nutzen das Internet als
selbstverständliche Informations- und Kommunikationsplattform. Über dieses
Netzwerk werden nicht nur die verschiedensten Informationen bezogen und
Meinungen veröffentlicht, sondern auch Kontakte hergestellt und gepflegt. Dabei
sind sich die meisten Eltern und Lehrer bislang nicht bewusst, welche Gefahren
Kinder und Jugendliche in den Datennetzen erwarten. Entsprechende
Aufklärungsarbeit bei den Erziehungsberechtigten ist dringend erforderlich,
denn eine technische Lösung für hundertprozentigen Jugendschutz gibt es nicht.
Die Gefahren des Internet für Kinder und
Jugendliche sind vielfältig und reichen von Porno-Seiten über Drogenangebote,
Kindesmissbrauch, Gewaltverherrlichung inklusive der Darstellung von Tötungsdelikten
bis zur direkten Belästigung und Ansprache der Kinder im Chat oder über E-Mail
mit Missbrauchabsichten. Auch zahlreiche Gewalt- und rassistische
Computerspiele, die auf dem Index stehen, werden über das Internet angeboten.
Computerspiele werden unter Kindern und Jugendlichen immer beliebter.
Viele Eltern aber kennen die Spiele nicht und wissen nicht, wie sie auf Kinder
wirken. - Es gehört zu den grundlegenden Erziehungsaufgaben der Eltern, ihren
Kindern den richtigen Umgang mit den Medien zu vermitteln. Diese Medienkompetenz
müssen Kinder genauso lernen wie Lesen und Schreiben. Daher sollten Eltern sich
mit Medien auskennen und auch mit ihnen umgehen können.
·
Worauf soll ich beim Kauf von Computerspielen für mein Kind achten?
·
Was sind Killerspiele? - Sind diese Spiele verboten?
·
Welche Spiele sind für mein Kind geeignet? - Gibt es eine „Hit-Liste“?
·
Mein Kind spielt stundenlang am PC .- Was kann
ich tun?
·
Ist dies eine Sucht?
·
Wie lange soll mein Kind höchstens spielen?
·
Ab wann soll ich mein Kind Computerspiele spielen lassen?
·
Welche Rolle spielen Fernsehen, Computerspiele, Handy und Internet?
·
Weiß ich, was mein Kind auf dem Handy gespeichert hat und versendet?“
Es wird immer schwieriger, eine Antwort auf all diese Fragen zu finden; schnell führt die ständig wachsende Menge an Informationen zur Überforderung.
Vielleicht darf ich Ihnen trotzdem einige Internetadressen
angeben, die Ihnen wertvolle Informationen und Antworten auf Fragen geben
können:
·
www.t-mobile.de/jugendschutz/
·
www.media.nrw.de/imblickpunkt/
Erstmalig in diesem Schuljahr wurde auf Initiative von Frau Stöcker, der 2. Konrektorin unserer Schule, für die Klassen 6 im Fach Mathematik der sog. ...
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durchgeführt.
Dazu schreibt F. Stöcker ....
„Das
,Känguru’ war da …
Keine Angst, dabei
handelt es sich nicht um ein entlaufenes Zootier, sondern um die Bezeichnung
für einen internationalen Mathematik-Wettbewerb. In diesem Schuljahr hat die
Ernst-Moritz-Arndt-Realschule zum ersten Mal mit allen 5. Klassen an diesem Wettbewerb
teilgenommen. Insgesamt nahmen weltweit über 800 000 Schülerinnen und Schüler
teil.
Ziel dieses Wettbewerbs ist es, einen anderen
Zugang zur Mathematik zu gewinnen. Die Aufgaben fordern neben einigen Grundkenntnissen
aus dem Schulunterricht häufig einen kreativen Umgang mit diesen Kenntnissen
sowie Pfiffigkeit. Manchmal genügt auch einfach der gesunde Menschenverstand.
Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen
haben sich vorher im Mathematikunterricht mit den Aufgaben aus den letzten
Jahren beschäftigt. Einige Schüler kannten den Wettbewerb bereits aus der Grundschule.
Die meisten Fünftklässler haben sich begeistert
und gekonnt mit den nicht immer einfachen Aufgaben auseinandergesetzt.
Der Wettbewerb wird zentral durch den
Verein „Mathematikwettbewerb Känguru e.V.“ ausgewertet. Die Kosten von 2 € pro
Schüler für die Organisation, das Material und ein kleines Erinnerungsgeschenk
hat in diesem Schuljahr der Förderverein der RSK übernommen. Dafür vielen Dank!
Die Ergebnisse werden in ca. 3 Wochen an der
Schule ankommen. Im nächsten Realschulbrief erfahren Sie dann mehr darüber, wie
die Fünftklässler beim Känguru- Wettbewerb abgeschlossen haben.“
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Unter der Leitung Frau Schmidts und Herrn Winchenbachs, der beiden SV-Lehrkräfte der RSK, besuchten die Klassensprecher der Klassen 8 bis 10 Ende März die Landeshauptstadt Berlin. – Im Mittelpunkt dieser Berlinfahrt stand der Besuch des Regierungsviertels. Daneben wurde das Dokumentationszentrum Berliner Mauer und die Gedenkstätte des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Berlin-Hohenschönhausen besucht.
Viele Gespräche untereinander sowie viel Spaß bei gemeinsamen Unternehmungen rundeten die Fahrt ab, die fast schon zu einer Tradition an der RSK geworden ist.
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Der ...
§
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... führte am 22. April seine diesjährige Mitgliederversammlung
durch. Für den geschäftsführenden Vorstand ergaben sich bei den anstehenden
Wahlen einige personelle Veränderungen:
1. Vorsitzender: Bernd Karnath
Tel.:
02732/12775
2.
Vorsitzender: Volker Bartsch
Kassierer: Frank Nikulski
Tel.:
02732/57769
(Die
Zusammensetzung des kompletten Vorstandes können
Sie den Internetseiten der
RSK entnehmen.)
In seinem Geschäftsbericht über das vergangene Jahr erinnerte Herr Karnath an die zahlreichen Aktivitäten des Fördervereins bei unterschiedlichen schulischen Veranstal-tungen. Auch wurde noch einmal auf die zahlreichen Anschaffungen für die Schule seit der letzten Mitgliederversammlung verwiesen, wobei die Anschaffung von Geräten im Zusammenhang mit der Umsetzung des Medienkonzepts der RSK im Vordergrund stand.
Ein bes. Echo in der Lokalpresse fand die Anschaffung von 5 interaktiven Whiteboards, also elektronischen Tafeln, zu einem Gesamtpreis von rund 20.000 €. Allerdings erfolgte die Finanzierung nicht ausschließlich durch den Förderverein, sondern auch aus den Einnahmen des Schuljubiläums der RSK, so der Beschluss der Schulkonferenz.
Ein wesentliches Anliegen des Fördervereins ist auch die finanzielle Unterstützung bedürftiger Schüler, z. B. bei Klassenfahrten. Hier bittet der Förderverein um frühzeitige Antragsstellung, wenn dieses Angebot des Fördervereins in Anspruch genommen werden soll.
Auch am Ende dieses Schuljahres möchte ich wiederum allen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön sagen, die durch ihre Mitgliedsbeiträge und Spenden die Arbeit des Fördervereins unterstützen.
Vor allem gilt mein Dank jedoch denjenigen, die sich in gewählter Funktion im Förderverein engagiert und auch für das kommende Schuljahr ihre Bereitschaft erklärt haben, sich zum Wohle unserer Schule einsetzen zu wollen. - Mein Dank gilt im Besonderen Frau Annette Böcking, die aus beruflichen Gründe aus dem Vorstand ausgeschieden ist und die das Amt der Kassiererin über mehrere Jahre ausübte.
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Neben den genannten und stärker hervorge-hobenen
Ereignissen soll nun über andere schulische und außerschulische Veranstaltungen
in einer ...
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... gleichsam im Abriss berichtet werden.
Auch in diesem Jahr nahm der SW- Kurs der Klassen 9
(Frau Schneider) am Planspiel Börse teil und einige Spielerteams konnten sich auf
Kreisebene im Vorderfeld platzieren.
- Anlässlich einer zentralen Veranstaltung im Lyz in Siegen Ende Januar wurden die erfolgreichen Teams ausgezeichnet.
Der Kurs Textverarbeitung am PC für die
Oberstufe
kam im 2. Schulhalbjahr nicht zustande, da leider die Zahl der interessierten
Schüler zu gering war.
Die Schüler der Klassen 5 und 6 besuchten
am 22.2. die Aufführung des englischsprachigen Theaterstücks „The Tiger of the Seas“. Organisiert wurde die Aufführung von der
Fachschaft Englisch.
Am 24.2. fand die zweite Sitzung der
Schulpflegschaft im Schuljahr 2009/10 statt. - Neben der Weitergabe
von Informationen ergab sich vor allem
ein Meinungsaustausch in Bezug auf die kleinen und großen Probleme des Schulalltags.
Anfang März standen die diesjährigen Lernstandserhebungen in den Klassen 8 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik an. Die Arbeiten wurden ohne größere Probleme abgeschlossen; die Ergebnisse entsprachen weitgehend den Ergebnissen der Vorjahre. Über Einzelheiten in Bezug auf die Ergebnisse sind die Klassen von ihren Fachlehrern inzwischen informiert worden. Die Ergebnisse im Detail werden in der Schulkonferenz vorgestellt.
Der 2. Elternsprechtag des
Schuljahres 2009/10 fand am 19. März statt.
Auch in
diesem Schuljahr hatten
die Schülerinnen der Klassen 9 am 22.04. im Rahmen des Girls’
Day die Gelegenheit, sich „typische“ Männerberufe anzuschauen. Dies
geschah u. a. anlässlich eines Besuchs des Bundeswehrstandorts Erndtebrück .
Der 2.
Wandertag des laufenden
Schuljahres wurde am 21. April durchgeführt. Entsprechend einem
Beschluss der Schulkonferenz nutzten die Klassen 9 als Ergänzung der
Berufswahlvorbereitung diesen Tag zum Besuch der DASA
(Deutsche Arbeitsschutzausstellung) in Dortmund.
Weitere,
den Unterricht ergänzende Unterrichtsfahrten und –gänge
sind dem Terminplan zu entnehmen, ausgewiesen im letzten „Realschulbrief“ und im
Internet.
Auf
Einladung des Kooperationspartners der RSK, der Volksbank Siegerland, besuchte
am 11. Mai eine Gruppe von Lehrkräften unserer Schule die Geschäftsstelle der
Volksbank in Siegen und informierte sich über Aufgaben und Arbeitsbereiche
einer modernen Bank, insbesondere auch über Ausbildungsmöglichkeiten von
Schülerinnen und Schülern mit Realschulabschluss.
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In ihren Sitzungen am 10.2. und 27.4. fasste das wichtigste schulische Mitwirkungsgremium, die Schulkonferenz, u. a. folgende Beschlüsse:
· Durchführung einer Autorenlesung im Herbst 2010 für die Klassen 7 mit David Fermer.
·
Ausgabe der Haushaltsmittel 2009 (Rechenschaftsbericht) und Ausgabe der
Haushaltsmittel 2010 nach den bisher gültigen Kriterien
·
Keine ganztätige Versetzungskonferenz Ende des 2. Schulhalbjahres
2009/10.
·
Anschaffung einer neuen Schutzsoftware für die PC-Anlage der RSK.
·
Festlegung neu einzuführender Schulbücher und der Bücher, die im
Schuljahr 20010/11 Leih- bzw. Eigentumsbücher sein sollen.
In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen mitteilen, dass die Beträge für die Eigentumsbücher gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben sind. Die aktuelle Erlasslage sieht vor, dass der von den Eltern zu tragende Anteil an der Gesamtsumme von 78 € pro Schüler und Schuljahr 33% beträgt, also 26 €;
den Rest von 52 € bezahlt der Schulträger (Leihbücher).
Auch in
diesem Jahr bietet der Förderverein die Möglichkeit, die sog. Eigentumsbücher,
d. h. die von den Eltern zu beschaffenden Bücher, über den Förderverein
zu beziehen und damit dessen Arbeit zu unterstützen. Genauere Informationen
werden Ihnen rechtzeitig vor Ende des laufenden Schuljahres zugehen.
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Zur personellen Situation im laufenden Schuljahr
habe ich im letzten „Realschulbrief“ ausführlich Stellung genommen.
Im
Vergleich dazu wird sich zum Ende des Schuljahres (voraussichtlich) nur eine
Veränderung ergeben, bedingt dadurch, dass Frau Al Bahri
in den Ruhestand versetzt wird.
Bevor sie nach 40Jahren im Schuldienst, davon 38 Jahre an der RSK, die Schule am Schuljahresende verlässt, kann F. Al Bahri Ende Mai ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern.
Für die langjährige pädagogische Arbeit an unserer Schule möchte ich ihr auch dieser Stelle ganz herzlich danken und ihr für die „Zeit nach der RSK“ alles Gute wünschen, zunächst ihr aber natürlich zum anstehenden Dienstjubiläum ganz herzlich gratulieren.
In den letzten Wochen vor den Herbstferien des neuen Schuljahres werden drei Studentinnen ihre mehrwöchigen Praktika an unserer Schule ableisten: Frau Kaschmieder (Biologie, Sozialwissenschaften), Frau Polozek (Mathematik, Chemie) und Frau Sänger (Deutsch, Englisch). – Diesen neuen (angehenden) Lehrkräften wünsche ich für ihre Zeit an der RSK alles Gute und viel Erfolg und Zufriedenheit bei ihrer pädagogischen Arbeit.
Ende April verstarb im hohen Alter von 91 Jahren Herr Helmut Weiß, der von 1951 bis zu seiner Pensionierung 1979 an der RSK tätig war. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
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Bevor
ich nun einen Ausblick gebe auf das Schuljahr 2010/11, möchte ich noch auf ein
Thema eingehen, das mehr und mehr zum Ärgernis wird: die bei vielen Schülern zu
erkennende Einstellung
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Besonders in den Klassen 7 und 8, mit einsetzender
Pubertät, werden Hausaufgaben häufig schlampig hingeschmiert oder erst gar
nicht gemacht. Für die Lehrkräfte ergibt sich dann am Folgetag ein Kontrollmarathon,
man verliert wertvolle Zeit, oft können daher
geplante Unterrichtsthemen nicht umgesetzt werden. Ärger und Frust sind
die Folge.
Ärger und
Frust treten sicher auch im Elternhaus auf, wenn Kinder und Jugendliche
versuchen, den Hausaufgaben aus dem Wege zu gehen, und Sie als Eltern sich
fragen, was man tun kann. – Sicherlich hilft es nichts, wenn zu Hause die
Aufgaben von den Eltern bearbeitet werden und das Kind am nächsten Tag in der
Schule die kompletten Aufgaben samt richtigen Lösungen präsentieren kann.
Auch die
Klassiker-Ausrede „Ich habe heute
nichts auf“ sollte Sie hellhörig werden
lassen, spätestens dann, wenn diese Aussage zum dritten Mal in Folge erfolgt.
Grundsätzlich sind Hausaufgaben die Aufgaben Ihres Kindes, nicht Ihre
Aufgaben. Kinder sollten spätestens in der fünften und sechsten Klasse gelernt
haben, ihre Hausaufgaben selbst zu organisieren. Ist diese Fähigkeit noch nicht
entwickelt, sollten Sie als Eltern versuchen, die Problematik
gemeinsam
mit Ihrem Kind in den Griff zu bekommen.
– Vielleicht können einige Grundregeln dabei helfen:
·
Vermitteln Sie Ihrem Kind, wie wichtig Hausaufgaben für seinen
schulischen Erfolg sind.
·
Stellen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Regelungen für das Erledigen der
Hausaufgaben auf.
·
Gewähren Sie dabei Ihrem Kind ein gewisses Maß an Selbstbestimmung, das
Sie je nach Erfolg oder Misserfolg ausweiten oder reduzieren können.
·
Ein Hausaufgabenheft erleichtert die Organisation.
·
Ein ordentlicher und aufgeräumter Schreibtisch schafft eine gute Lernatmosphäre.
·
Telefon, Fernseher, Musik und sonstige Ablenkungen sind während der Arbeitszeit
tabu.
Was den zeitlichen Umfang der Hausaufgaben
angeht, sehen die Erlassvorgaben wie folgt aus:
Die durchschnittliche Hausaufgabenzeit pro
Tag beträgt...
·
für die Klassen 5/6 - 90 Minuten
·
für die Klassen 7/8 - 120 Minuten
·
für die Klassen 9/10 - 120
Minuten.
Doch nun – wie angekündigt – eine erste ...

Wie Sie sicherlich der Lokalpresse entnommen haben, wurden für das neue Schuljahr insgesamt 87 Mädchen und Jungen für die Klassen 5 an unserer Schule angemeldet, von denen allerdings einige wenige noch am sog. Prognoseunterricht teilnehmen müssen, da das Grundschulgutachten keine Empfehlung für die Realschule auswies.
Diese Anmeldezahl gibt die Zügigkeit der neuen Klassen 5 vor: In der neuen Jahrgangsstufe 5 werden drei Parallelklassen eingerichtet mit einer Klassenstärke von ca. 29 Kindern.
Davon
ausgehend, dass sich die Zahlen der
Schülerabgänge und –zugänge am Ende
des Schuljahres in etwa ausgleichen werden, liegt
die Gesamtschülerzahl im neuen Schuljahr bei ca. 570
Kindern.
Das wird
voraussichtlich bedeuten, dass im neuen Schuljahr die Klasse 5, 9, und 10
dreizügig, die Klassen 6, 7 und 8 vierzügig geführt werden.
Die bestehenden
Differenzierungskurse in
den Klassen 7 bis 10 werden (voraussichtlich) fortgeführt.
Nach dem jetzigen Stand der Dinge wird sich in der Unterrichtsorganisation im neuen Schuljahr nur eine wesentlich Veränderung gegenüber dem laufenden Schuljahr ergeben: In der Jahrgangsstufe 10 wird entsprechend der neuen Stundentafel das Wahlpflichtfach II wegfallen.
In
einigen Jahrgangsstufen wird aufgrund der ausgeweiteten Stundenzahlen
auch wieder Nachmittagsunterricht
eingerichtet werden.
Das Angebot der Hausaufgabenbetreuung an
drei Wochentagen wird (wie bisher) beibehalten.
In Ergänzung zu diesen Hinweisen möchte ich
noch an die restlichen wichtigen Termine der letzten Schuljahreswochen
erinnern.
18.5. Abschlussprüfung Deutsch
20.5. Abschlussprüfung Englisch
28.5. Abschlussprüfung Mathematik
16.6. Mitteilung der Vornoten und der
Prüfungsnoten
21.6.
mündliche Prüfungen im Rahmen der
Abschlussprüfung der Klassen 10
24.6. Abschlusskonferenz der Klassen 10
30.6. Entlassung der Klassen 10 (11.00 Uhr
in der Stadthalle Kreuztal)
02.7.
Gemeinsame Abschlussfeier der
Klassen 10 (19.00 Uhr in der
Stadthalle Kreuztal)
06.7.
Zeugniskonferenz für die Klassen 5-9
14.7.
Zeugnisausgabe in der 3. Stunde;
Ferienbeginn
16.8.
letzter Anmeldetermin für die Nach-
prüfung
Den letztgenannten Begriff möchte ich aufgreifen und zu dem Thema...
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... einige Ausführungen machen, nicht zuletzt deswegen, weil zum Schuljahresende immer wieder Fragen von Schülern und Eltern an meine Kollegen und mich herangetragen werden.
In den gesetzlichen Vorgaben ist ausgewiesen,
dass ab Klasse 7 ein nicht versetzter Schüler eine Nachprüfung ablegen
kann, um nachträglich versetzt zu werden. Ein Schüler wird zur Nachprüfung zugelassen,
wenn in einem einzigen Fach durch die Verbesserung der Note von
„mangelhaft“ auf „ausreichend“ die Versetzungsbedingungen erfüllt würden.
Eine Nachprüfung ist nicht möglich, wenn die Note „ungenügend“ vergeben
wurde.
Eine Nachprüfung
kann ebenfalls abgelegt werden zum
nachträglichen Erwerb eines Abschlusses oder einer Berechtigung
(Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe). Wegen der zuvor bereits
erfolgten Abschlussprüfungen kann allerdings keine Nachprüfung in der Klasse 10
in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik mehr abgelegt werden.
Die Prüfung besteht aus einer mündlichen,
gegebenenfalls aus einer praktischen Prüfung; in einem Fach mit schriftlichen
Klassenarbeiten außerdem aus einer schriftlichen Prüfung.
Die Nachprüfung findet in der letzten Woche
vor Unterrichtsbeginn des neuen Schuljahres statt, also in der letzten Woche
der Sommerferien.
In der Prüfung muss der Schüler nachweisen,
dass er den Lehrstoff des 2. Schulhalbjahres aufgearbeitet hat.
Besteht der Schüler die Nachprüfung, erhält
er ein neues Zeugnis mit einer um eine Notenstufe verbesserten Note, d.
h. er kann seine Note (auch bei einer sehr guten Prüfung) nur von „mangelhaft“ auf „ausreichend“ verbessern.
Gestatten Sie mir abschließend zu diesem
Thema noch eine persönliche Bemerkung. Überlegen Sie bitte gemeinsam mit Ihrem
Kind, ob es von der Möglichkeit der Nachprüfung Gebrauch machen sollte.
Um die Prüfung zu bestehen, ist es unbedingt
erforderlich, dass Ihr Kind während der Sommerferien den Unterrichtsstoff des
vergangenen 2. Schulhalbjahres intensiv aufarbeitet. Man sollte in keinem Fall
nach dem Motto vorgehen: „Versuchen kann ich`s ja
mal; schaden kann`s ja nicht.“ Diese Einstellung
führt nur zu unnötiger Aufregung und Frustration.
Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, ob
nicht doch eine Wiederholung der Klasse der bessere Weg wäre. Sehen
Sie die Wiederholung als
neue Chance, wieder „Boden unter die Füße zu bekommen“ und vielleicht
dadurch wieder Lust am Lernen zu gewinnen.
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noch einige kurz gefasste Hinweise und Informationen.
Im
Handballwettbewerb im Rahmen des Landessportfestes der Schulen erreichte die Jungenmannschaft der RSK (WK II) im Handball
bei den Kreismeisterschaften den 1.
Platz. – Auch auf Regierungsbezirksebene konnten sich die vom Kollegen Herr
Eckermann betreuten Jungen in der ersten Runde gegen den Kreise Olpe und den
HSK durchsetzen. - In der Finalrunde auf Regie-rungsbezirksebene am
22.2. in Dortmund allerdings
schied die Mannschaft aus.
Trotzdem ein toller Erfolg für die Jungen,
zu dem ich auch an dieser Stelle ganz herzlich gratuliere.
Die schulinternen Lehrpläne für die Projekte im Rahmen der Grundbildung Informatik (GRIN) sind aktualisiert und an die Gegebenheiten angepasst worden, die sich aus der Neustrukturierung der Differenzierung (Beginn mit dem 2. Halbjahr Klasse 7) ergeben haben.
In der Klasse 7 wird im 1. Halbjahr das
Projekt „Wir erstellen eine Klassenzeitung“ im Teamteaching
vom Deutsch- und Informatiklehrer durchgeführt. Hier stehen Fragen der Textverarbeitung
am PC im Mittelpunkt.
Im 2.
Halbjahr der Klasse 7 wird zum Thema des Erdkundeunterrichts „Leben in extremen
Räumen“ das Projekt „Wir erstellen eine PowerPoint-Präsentation“ im Teamteaching vom Erdkunde- und Informatiklehrer
durchgeführt. Hier stehen Fragen der Internet-Recherche
sowie der Erstellung einer Präsentation mit dem PC im Mittelpunkt.
Immer
wieder, sowohl im „normalen“ Unterricht als vor allem auch bei Wandertagen,
Klassenfahrten... fällt auf, dass
Kinder und Jugendliche Cola und sogar Energie-Drinks
dabei haben. – Selbstverständlich entscheiden Sie als Eltern, was Ihre Kinder
zu sich nehmen dürfen. Andererseits erschwert es die Arbeit in der Schule, wenn
ohnehin „aufgedrehte“ Kinder durch solche anregenden Getränke noch unruhiger
werden und somit sich selbst, aber auch Lehrkräften und Mitschülern das schulische Arbeiten in Ruhe erschweren.
Am Stand der Firma „Vanerum“
auf der Lehr- und Lernmittelmesse „Didacta“ in Köln
Anfang April hatten die Besucher Gelegenheit, an einer Verlosung teilzunehmen.
Frau Schneider, seit einem Jahr Lehrerin an unserer Schule, hatte Glück und
gewann einen der Hauptgewinne: eine SMART Dokumentenkamera für
die Schule im Wert von 990,00 €. - Von einem Außendienstmitarbeiter der oben
genannten Firma wurde die Kamera Anfang Mai an Frau Schneider übergeben. Auch
an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch.
Um weiteren Nachfragen vorzubeugen, möchte ich n. e. deutlich darauf hinweisen, dass der Abschlussabend der Klassen 10 (2.7.2010) keine Schulveranstaltung ist, da das Schulverhältnis bereits mit der Ausgabe der Abschlusszeugnisse endet. – Dies bedeutet, dass die Lehrkräfte, ebenso wie die Eltern, am Abend geladene Gäste sind und keine Aufsichtspflicht haben. Die Programmgestaltung des Abends sowie die finanzielle und versicherungsrechtliche Sicherstellung obliegt allein den Klassen 10, die dabei natürlich beratend von den Lehrkräften unterstützt werden.
Auf der letzten Seite dieses „Realschulbriefes“ ist eine „Checkliste für den Sicherheitstest
von Fahrrädern“ abgedruckt, die von der Polizei empfohlen wird. Gerade
jetzt, zu Beginn der warmen Jahreszeit, wenn viele Schüler mit dem
Fahrrad zur Schule
kommen, sollte dieses Info-Blatt besonders beachtet werden.
Auch
am Ende dieses Schuljahres möchte ich
wiederum darauf hinweisen, dass eine Beurlaubung unmittelbar vor und nach
den Ferien lt. Schulgesetz nur durch den Schulleiter (nicht durch den
Klassenlehrer) erfolgen kann. –
Ich bitte um
Ihre Einsicht, wenn ich diese Beurlaubungsanträge
nur in besonderen Ausnahmefällen genehmige und bei Krankmeldungen am letzten
Tag vor/nach den Ferien grundsätzlich ein ärztliches Attest verlange.
Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, die sich im Schuljahr
2009/10 für unsere Schule engagiert und die RSK auf vielfältige Weise
unterstützt haben; sei es in einem der schulischen Mitwirkungsgremien, sei es
im Förderverein, sei es durch finanzielle Unterstützung oder mit praktischer
und konkreter Mithilfe.
Dieser
Dank gilt auch und vor allem meinem Kollegium, das sich gerade in diesem
Schuljahr, das geprägt war von einer angespannten personellen Situation, immer
wieder eingebracht und geholfen hat,
Lücken zu schließen und bereit war, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen.
Ihnen allen wünsche ich - auch im Namen meines
Kollegiums – dass Ihre Kinder das Schuljahr erfolgreich abschließen und im
neuen Schuljahr, ob im schulischen Bereich oder in der beruflichen Ausbildung,
ihren Weg mit Erfolg fortsetzen.
Mit freundlichen Grüßen

(Gerd Willeke, Schulleiter)